IDEEN KOLLEKTIV GENERIEREN

 

Niemand kennt den öffentlichen Raum besser als die, die ihn tagtäglich nutzen. Mit unseren Werkzeugen können Ideen für zu gestaltende Räume generiert, Standorte gefunden und Handlungsbedarf im öffentlichen Raum ausgemacht werden. Aus den Ergebnissen dieser Befragungen lassen sich Meinungstrends ablesen, Themen identifizieren und Handlungsempfehlungen ableiten. Auf diesem Weg werden die Bürger eingeladen, sich mit ihrem Lebensraum auseinanderzusetzen.


Unser Werkzeug: Mapping-Tool

“Platzieren, Beschreiben, Vorschlagen, Bewerten” – Dieses Werkzeug dient der Ideen- und Themenfindung. Es wird bei Prozessen wie Quartiersentwicklungen, der Standortsuche für Neubauprojekte oder der Umnutzung von Brach- und Konversionsflächen eingesetzt. Bürgerinnen und Bürger können ihre Ideen ortsbezogen platzieren, bewerten und kommentieren.
Wir nutzen hierbei das Prinzip des Crowd-Sourcings: je mehr Menschen sich an einem kreativen Prozess beteiligen, desto mehr verwertbare Ideen werden entstehen. Durch die damit gegebene Möglichkeit der Mitgestaltung wird das Thema Stadtplanung für die Bürger nachvollziehbarer und dadurch positiver gesehen.

Aktuelle Meinungstrends für anstehende Entscheidungen
Stärken und Schwächen ausfindig machen – Handlungsbedarf identifizieren
Blockade vermeiden, nutzerorientiert planen
Erhöhung der Akzeptanz durch verbesserte Transparenz
Bereicherung des Dialogs durch interaktive Karten und thematische Darstellungen
Große Reichweite bei vergleichsweise geringen Kosten
Das kreative Potential der Bürger nutzen


Anwendungsbeispiel: Mannheim Lindenhof digitale Bürgerbefragung

Was bewegt die Bürger in ihrem Stadtteil?
Im Auftrag einer Bürgerinteressengemeinschaft wurden Vorschläge und Ideen der Besucher eines Stadtteilfestes gesammelt und ausgewertet. Das Befragungswerkzeug lief auf unserem Terminal, worin ein Touchpad integriert ist. Damit erreichten wir eine hohe Teilnehmerzahl und initiierten eine heterogene Teilnahme, da es ein hohes Maß an Bedienungsfreundlichkeit gewährleistet.  Die Teilnehmer entsprachen bezüglich Alter und Geschlecht einer repräsentativen Stichprobe des Stadtteils. Anhand der Auswertung quantitativer und qualitativer Daten können konkrete Handlungsempfehlungen für zukünftige Planungsprozesse abgeleitet werden.